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veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von Jona

Der ADAC beschleunigt schnell mit seinem Facebook-Profil. Das als Verein organisierte "Dienstleistungsunternehmen" ist schon jetzt unter unseren Top 10 Organisationen zu finden und bremst nicht ab.

Als wir den ADAC Anfang des Jahres eingetrugen, hatte der ADAC zwar Facebook- und Twitter-Profile, aber lediglich der YouTube-Account konnte mit Reichweite glänzen. Ein halbes Jahr später sieht das ganz anders aus. 47.000 Fans auf Facebook sind ein Grund sich das Profil einmal etwas näher anzuschauen.

Aber zuerst einmal die Frage, warum wir den ADAC führen, obwohl er als Europas größter Automobilclub eher einem Dienstleistungsunternehmen gleicht? Stefan Weßling, einer der Geschäftsführer des ADAC beschreibt den ADAC als "Verein geführt wie ein Unternehmen" und macht damit die Einordnung schwierig. Auch wenn der ADAC e.V. nicht gemeinnützig ist, sind Vereine nicht auf die Erzielung von Gewinnen aus und bieten keine Möglichkeit der Ausschüttung an Mitglieder und Teilhaber. Das macht es zu einem spannenden Modell für Dienstleistungsunternehmen.

Welche Rolle spielen soziale Medien für einen Vereinsriesen wie den ADAC mit über 17 Millionen Mitgliedern? Hierzu haben wir Kai Fischer, beim ADAC zuständig für Digitale Produkte und Leistungen gefragt:


In einem halben Jahr auf fast 50.000 Fans.
"Im Vergleich zur Reichweite der klassischen ADAC Medien, wie der Motorwelt oder der adac.de, ist der Stellenwert von Social Media beim ADAC natürlich noch gering. Jedoch stehen hier auch teilweise ganz andere Dinge im Vordergrund. Der ADAC wird durch Social Media schneller und offener." Neben der Reichweite kommt sozialen Medien also vielmehr die Funktion zu, den Verein gut zu repräsentieren, aber auch nach innen zu verändern. Dies wird unterstrichen durch die Aussage: "Wir als Organisation können durch Social Media nur lernen und besser werden, auch in der Mitgliederansprache und Betreuung."

Neben dem Facebook-Profil geschieht dies durch den YouTube-Kanal (seit 2006) den Twitterkanal der ADAC-Motorwelt, verschiedene Themenblogs und die Facebook-Seite der "ADAC young generation".

Auf den Profilen steht dann eher Vereinsuntypisch der "Kundendialog" im Vordergrund. Tipps & Tricks, Tests und Aktionen werden gepostet, Serviceanfragen der Benutzer schnell beantwortet. Und ein Blick in die Kommentare lohnt sich. Von "Bin entäuscht !!!" bis "Ich sag einfach nur mal DANKE das es Euch gibt." findet sich Feedback ohne Ende.

ADAC

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Weitere Informationen finden Sie bei uns im Profil von ADAC oder direkt auf der Webseite www.adac.de.